Pilotlinie für Condition Monitoring mittels skalierbarer flexibler Sensornetzwerke für die Produktion

Pilotlinie für Condition Monitoring mittels skalierbarer flexibler Sensornetzwerke für die Produktion

Pilotanlage CP Lab
© Fraunhofer IZFP
Pilotanlage CP Lab

Die Pilotlinie für Condition Monitoring basiert auf dem CP Lab-System. Im Fraunhofer-Zentrum für Sensor-Intelligenz ZSI wird der Demonstrator genutzt, um zu zeigen, wie Apriori-Informationen in der Produktionsüberwachung langfristig genutzt werden können. Mithilfe von Sensor Intelligence Devices (SIDs) wird ein Bauteil während des gesamten Produktionsprozesses automatisch verfolgt und eindeutig identifiziert. Jede Prozessstation sammelt Umgebungs- und Zustandsdaten, die über TCP/UDP kommuniziert und eindeutig dem jeweiligen Produktionsschritt zugeordnet werden. Teilnehmende können den Prozess interaktiv miterleben und erfahren so, wie Materialcharakterisierung und Zustandsklassifikation ablaufen. Durch den Einsatz von maschinellem Lernen und erklärenden Metriken wie Konfusionsmatrix, F1-Score und Recall können Modelle des maschinellen Lernens am Demonstrator für unterschiedliche Einsatzgebiete systematisch verglichen werden.

Der Demonstrator verdeutlicht das übergeordnete Ziel und die Mission des Fraunhofer ZSI: die Entwicklung einer intelligenten, vernetzten Produktionskette, die Feedback- und Forward-Informationen nutzt, um Prozesse zu optimieren, Datenmengen zu reduzieren und prädiktive Instandhaltung zu ermöglichen. Nehmen Sie teil und erhalten Sie einen Blick in die Produktion von morgen.

 

Maschinelles Lernen

Optimierte Modellauswahl durch gezielte Begutachtung typischer Metriken.

Sensor Intelligence Devices (SIDs)

Intelligente vernetzte Sensorknoten mit Edge Computing, die Daten vor der Speicherung vorverarbeiten.

Condition Monitoring

Kontinuierliche Zustandsüberwachung von Bauteilen und Prozessen, die frühzeitig Fehler und Instandhaltungsmaßnahmen anzeigt.

Intelligente vernetzte Sensornetzwerke

Skalierbare, modulare und flexible Sensorknoten, die in einem Netzwerk wirken und in ein Datenökosystem einspielen.

Industrie 4.0

Digitale vernetzte Produktionsumgebung, in der Informationen über Bauteile und Produktionsschritte interoperabel gestaltet sind.

Datenökosysteme

Nahtlose Verknüpfung von Sensordaten mit Produktionsschritten und Bauteilen schafft ein durchgängiges, nachvollziehbares Datenökosystem.